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Kirchenmusik

Die neue Jann-Orgel der Herz-Jesu Kirche
eingeweiht im April 1990
im Herbst 2016 gereinigt und restauriert
Die Heilige Cäcilia wacht über die Kirchenmusik

Kirchenmusik

Konzert mit Kirchenchor Luhe
Franz Lahm mit Sopranistin Sabine Lahm
Konzert mit "IN TAKT" ehemaliger Regensburger Domspatzen
Kirchenchor und "IN TAKT" ehemaliger Regensburger Domspatzen
Kronsteiner Kreuzweg am Karfreitag

Herzliche Einladung zur Chorprobe: (ab September 2016)
Donnerstag, 19:00 Uhr in der Pfarrsing- und Musikschule Herz-Jesu unter der Pfarrkirche St. Johannes 

Kinderchorprobe: Mittwoch: 17:45 Uhr - 18:30 Uhr 

Leitung und Kontakt:

Peter Kosmus 

Musikschule

Regensburgerstr. 79

92637 Weiden 

Telefon: 0961 /  2 86 68

 

 

Live-Mitschnitt der Orchestermesse vom 25.12.2008 in Weiden Herz-Jesu

Am 1. Weihnachtsfeiertag, 25.12.2008, wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor Herz-Jesu mit der Messe in B von Abbé Maximilian Stadler feierlich musikalisch gestaltet.
Heilige Nacht (Joh. Friedrich Reichardt), Gesu Bambino (Sopranistin Sabine Lahm)
Telefon: 0961 - 24707 Email: herz-jesu.weiden(at)bistum-regensburg.de 

 

 

Orgelsanierung Herbst 2016

Geschichte der Orgelerneuerung

Vor der Neuanschaffung stand eine dreimanualige Salon-Konzert-Orgel aus dem Jahr 1925 der Fa. G.F. Steinmeyer&Co . Zuvor stand die Orgel auf dem Schlossgut Bockenberg bei Thalmassing und wurde 1933 in der Herz-Jesu-Kirche aufgebaut und erweitert.

Die Herz-Jesu-Orgel (Orgelbau Georg Jann, Laberweinting)

Bereits in den frühen 80-er Jahren entschloss sich die Pfarrgemeinde Herz Jesu, die vorhandene Orgel, ein Provisorium aus den 20-er Jahren, 1933 erweitert und umgebaut und danach in der Herz-Jesu-Kirche eingebaut, durch einen Orgelneubau zu ersetzen. Nachdem das Projekt mehrfach gescheitert war, wurde das Vorhaben in die Hand eines 1986 gegründeten Orgelbauverein unter Vorsitz von Franz Lahm gelegt. Schnell fanden sich über 200 Mitglieder zusammen, eine Grundfinanzierung war rasch sichergestellt, die Orgel nach der Ausschreibung in Auftrag gegeben. Von 1987 an wurde die Orgel durch die Fa. Georg Jann, Laberweinting, geplant. Georg Jann war zu dieser Zeit noch mit dem Neubau der großen Orgelanlage in der Basilika Waldsassen betraut.

Bereits 1989 konnte die Orgel eingebaut und danach intoniert werden. Die Intonitationsarbeiten, bei denen jedes Register klanglich dem Raum angepasst wurde, nahmen ein halbes Jahr in Anspruch.

Am 01.04.1990 wurde die Orgel von H.H. Weihbischof Schraml eingeweiht. Für das Konzert am Nachmittag der Orgelweihe konnte Herr Prof. Edgar Knapp gewonnen werden.

Die Herz-Jesu-Orgel ist in erster Linie für den liturgischen Gebrauch in diesem großen Kirchenraum konzipiert. Es wurde darauf Wert gelegt, dass auf diesem Instrument weit-gehend alle Musikstile ausgeführt werden können. So lässt sich auch die Musik des Genius Loci – Max Reger – gut darstellen. Die Orgel verfügt über ein mächtiges Klangvolumen, das sich durch das eindrucksvolle Chamadewerk (horizontale Trompetenregister) noch erheblich steigern lässt. Damit stellt die Herz-Jesu-Orgel eine Besonderheit in der Orgellandschaft der nördlichen Oberpfalz dar.

Das massive Holzgehäuse – gefertigt nach den Plänen des Orgelkonstrukteurs – fertigte die Weidener Firma Balk. In das Design flossen Ideen des Orgelbauvereinsvorsitzenden mit ein.

Der Klang der Orgel orientiert sich an bedeutenden süddeutschen Vorbildern. Klangliche Schärfen sind vermieden. Selbst der Tuttiklang vermittelt bei aller Kraft Wärme.

 

 

 

Kirchenglocken sind auch Musik-Instrumente

Glocken gehören zu den ältesten Musikinstrumenten der Menschheit. Seit jeher werden sie in allen Kulturen zu kultischen Handlungen verwendet. Auch für das Christentum hat die Glocke zentrale Bedeutung. Sie ist daher bis heute neben der Orgel das wichtigste Musikinstrument unserer Liturgie. Ob als kleines Altarglöckchen, in mittlerer Größe als Anläutglocke neben der Sakristeitür oder in erhabener Form in den Glockenstuben unserer Kirchtürme.

Doch das Ansehen von Glocken ist einem Wandel unterworfen. Bei ihrer Weihe werden sie festliche geschmückt und von allen bestaunt. Hängen sie jedoch einmal unsichtbar in den Glockenstuben, lässt das öffentliche Interesse an ihnen schnell nach, sie werden oftmals bedauerlicherweise sogar als Lärmbelästigung empfunden.

Glocken sind hochkomplizierte Instrumente. Die Berechnung ihrer Form und ihr Guss erfordern ein höchstes Maß an Sachkompetenz und Erfahrung, ebenso ihre Aufhängung in den Türmen und die Wartung der Läuteanlagen. 

Quelle: kirchenmusik@bistum-regensburg.de

Ein schwarzer Tag war für die Pfarrgemeinde der 8. Februar 1943, als die vier großen Glocken als Kriegsopfer vom Turm geholt wurden. Aber große war die Freude als nach Pfingsten 1949 fünf neue Glocken aus der Glockengießerei F. Otto in Hemelingen bei Bremen, dank der großen Gebefreudigkeit der Pfarrange-hörigen, wieder aufgezogen werden konnten. Die nunmehr sechs Glocken haben

die Stimmung: H d e g a h

Auf jeder Glocke ist eine Inschrift eingearbeitet:

1. Herz-Jesu-Glocke:

"Herz Jesu , dir sei geweiht Hirt und Herde allezeit!"

2. Marien-Glocke:

"Segne alle Herzen, segne jedes Haus!"

3. Bruder- Konrad-Glocke:

"Bruder Konrad schlicht und rein, mögen wir dir ähnlich sein!"

4. Antonius-Glocke:

"Hilf uns im Erdenleid, hilf uns zur Seligkeit!"

5. Josefs-Glocke:

"Wenn wir mit dem Tode ringen, soll St. Josef uns beispringen!"

Karl Hamm, Regensburg, goß mich im Heiligen Jahr 1933

6. Barbara-Glocke: 

"Nach allem Erdenstreit erflehe uns Barmherzigkeit"

Möchten unsere Glocken allezeit Frieden und Segen über unser Land und Volk

hinläuten!